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WF-Anlage

Die Wasser-Frost-Tau-Anlage (WF-Anlage) von Schleibinger ist eine hochmoderne, vollautomatische Prüfkammer, die speziell für die Ermittlung der Frost-Tau-Beständigkeit von Baustoffen entwickelt wurde. Sie simuliert dynamische Frost-Tau-Prozesse und unterstützt so die Qualitätssicherung sowie die Lebensdauerverlängerung von Infrastruktur. Mit über 25 Jahren Erfahrung des Herstellers bietet die Anlage reproduzierbare, normkonforme Prüfungen unter praxisnahen Bedingungen für Baufirmen, Prüflaboren, Forschungseinrichtungen und Baustoffherstellern.

Funktionsprinzip und Vorteile

Die WF-Anlage wechselt automatisch zwischen Luft- und Wassermedien: Die Befrostung erfolgt in kalter Luft bis –30 °C, das Auftauen unter Wasser oder an der Luft bis +60 °C, mit präzisem, automatischem Fluten des Prüfraums durch einen temperierbaren Vorratstank. Drei integrierte Ventilatoren sorgen für homogene Luftverteilung, vier frei positionierbare Temperatursensoren (Medianwertregelung) sowie kontinuierliche Überwachung von Füllständen, Durchflussraten, Pumpenmomenten und Kälteanlagendrücken gewährleisten höchste Genauigkeit und Reproduzierbarkeit. Frei programmierbare Prüfzyklen erlauben kundenspezifische Anpassungen abseits standardisierter Normprofile.

Die Energieeffizienz wird durch innovative Wärmerückgewinnung gesteigert (z. B. Temperierung des Auftauwassers aus der Kälteanlage), ein Kühlmittel mit geringem Treibhauspotential sowie flexible Rückkühlung über Hauswasser oder luftgekühlten Verflüssiger.

 

Normen

  • DIN EN 12091: Frost-Tau-Beständigkeit von Isoliermaterialien.
  • DIN EN 1367-6: Beständigkeit von Gesteinskörnungen gegen Frost-Tau-Wechsel mit NaCl.
  • DIN EN 12371:2010: Bestimmung des Frostwiderstands von Naturstein.
  • CEN/TS 12390-9 / DAfStb Heft 422: Frost-Tausalzprüfung (Würfelverfahren).
  • ÖNORM B 3303: Prüfverfahren für Beton (Frost-Tausalz-Widerstand).
  • DIN EN 772-22: Bestimmung des Frost-Tau-Widerstands von Mauersteinen aus Beton.
  • DIN EN ISO 10545-12: Bestimmung der Frostbeständigkeit keramischer Fliesen und Platten.
  • Zusätzlich: ASTM C666 Prozedur B, EN 1237-1, EN 12004-2, EN 12467, EN 490/491, EN 539-2 und ähnliche Normen.

Technische Daten

  • Temperaturbereich Luft: –30 °C bis +40 °C
  • Abkühlrate leer: ca. –3 K/min (von +20 auf –20 °C)
  • Aufheizrate leer: besser als +3 K/min
  • Automatisches Fluten des Prüfraums
  • Nutzvolumen: ca. 1150 l (flutbar ≈ 900 l)
  • Regelung mittels Medianwert aus vier frei positionierbaren Temperatursensoren (A–D)
  • UV-Entkeimung des Vorratstankwassers
  • Edelstahl-Wellrohrfühler, wasserdicht verschweißt
  • Kabeleinführung (Icotek-System, 60 × 35 mm, teilbar)

Besonderheiten für DIN EN 12091

  • Probenüberdeckung ≥ 5 cm während der Auftauphase
  • Abstandshalter zwischen den Proben
  • Flächige Niederhalter
  • Automatisches Enteisen der Niederhalter vor dem Fluten, um Abdrücke durch Eislinsen zu vermeiden
  • Drucklufttrocknung der Niederhalter zur Entfernung von Restwasser

Aufstellungsanforderung

  • Truhe: B × T × H = 256 × 119 × 143 cm, Platzbedarf 2,5 × 3,6 m
  • Kälteanlage inkl. Schaltschrank: 200 × 183 × 232 cm, Platzbedarf 3,1 × 3,2 m
  • Gesamtsystem: ca. 6,7 × 3,2 m Raumfläche erforderlich
  • Kühlleistung: 12 kW (tcond = 20 °C, tverd = –30 °C)
  • Elektrischer Anschluss: 3 × 400 V / 32 A

 

 

 

 

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