Schleibinger Testing Systems
Willkommen  > Dauerhaftigkeit > CDF/CIF Prüfanlage

CDF/CIF Prüfanlage


Die Frostbeständigkeit

Eine der wichtigsten Eigenschaften von Beton

Die Dauerhaftigkeit ist neben der Festigkeit eine der wichtigsten Eigenschaften von Beton. Vor allem der kombinierte Angriff von Frost und Tausalz kann die Beständigkeit nachhaltig reduzieren. Der Frost-Tausalz-Widerstand ist deshalb eines der wichtigsten Prüfkriterien.

Der Frost-Tausalz-Schaden wird wesentlich durch die Randbedingungen wie Feuchtegehalt und Temperaturverlauf beeinflusst. Im Vergleich zu anderen Anlagen werden bei der Schleibinger Frostprüfanlage diese Randbedingungen exakter eingehalten und ermöglichen einen einfacheren und kostengünstigeren Test, der eine genügend kleine Prüfstreuung aufweist.

Neues Konzept

Ab dieser Gerätegeneration haben wir von der Steuerung bis zum Kältemanagement ein grundsätzlich neues Gerätekonzept verwirklicht, wobei alle Erfahrungen, die wir in den letzten  Jahren mit diesen Geräten gemacht haben, in die Neukonstruktion eingeflossen sind. Auf der Anforderungsliste ganz oben stand, die Ausfallsicherheit und die Bedienerfreundlichkeit zu erhöhen. Die Anlage soll sich weitgehend selbst überwachen und dem Benutzer entsprechende Hinweise auf anstehende Probleme geben. Der Regler ist nun noch ausgewogener und die Anlage hat mehr Leistungsreserven. Die Technik der Anlage ist nun durch abnehmbare Verkleidungen von allen Seiten gut zugänglich. Redundanz der Regelungsfunktion durch zwei Magnetventile. Extra große Kühlkörper sichern die Funktion des elektronischen Relais der Heizung. Dicke penibel ausgeführte Rohrleitungsisolierungen und die Querbelüftung des Aggregateteils verhindern zuverlässig Kondenswasserbildung. Sehr gute Passform aller Bauteile wird durch den Einsatz von CNC-Stanz und CNC-Biegepressen erreicht. Robuste Oberflächen durch Pulverbeschichtung aller Blechteile nach Medizin-Standard.

     


       VORTEILE



  • Übersichtlich, durch großes Farbdisplay mit grafischer Anzeige der Temperaturverläufe

  • Vorausschauend, durch Regler mit Selbstdiagnose und Bedienhinweisen

  • Universell, durch freiprogrammierbaren Regler

  • Modern, durch optionale Bedienung über Internetbrowser von jedem Arbeitsplatz

  • Praktisch, durch optionale grafische und numerische Anzeige der Messdaten auf jedem Arbeitsplatz im Netzwerk

  • Leiser, durch vollverkleidetes Gehäuse und vollhermetischem Schrauben-Verdichter (Scroll Technologie)

  • Zuverlässiger, durch doppelte Magnetventile und Flusensieb

  • Ausfallsicher, durch Magnetventile mit betriebssicherer 24 V Ansteuerung

  • Einfach, durch von außen ablesbarem Füllstand

  • Problemloser Schnellstart der Anlage nach längerem Stillstand durch Startregler und Verdichterheizung

  • Besser, durch mit Kontaktklebstoff diffusionsdicht verklebte Rohrleitungsisolierungen

  • Frostfest, durch konische Rohrleitungsverschraubungen

  • Trockene Aggregate durch aufwändige Isolierung und aktive Querbelüftung

  • Schön, durch sehr saubere Ausführung der Blechteile durch CNC Stanz- und Biegetechnik und geprüfte Schweißer

  • Haltbar, durch pulverbeschichtete Blechteile und gebeizte Edelstahloberflächen

  • Stabil, durch rostfreies, eloxiertes Aluminiumgestell

  • Betriebssicher, durch groß dimensioniertes Halbleiterrelais für die Heizung

  • Besser, durch jeweils eigene Druckwächter für Saug- und Hochdruck und Heizung ohne mechanischen Reset




Der Aufbau

klares Konzept für weniger Wartungsaufwand

Die Schleibinger Frostprüfanlage besteht aus einem Grundgestell mit Aggregaten, einer Prüfwanne mit Einsätzen für die Proben und einem Schaltschrank mit Bedienteil.

Die Prüfwanne wird von einem hoch klappbaren Deckel abgedeckt. Beim CDF-Test können gleichzeitig 10 Stück 15-mal-15-Proben oder 30 Stück 10-cm-Bohrkerne, beim VDZ-Würfelverfahren 15 mal 2 Würfel geprüft werden. 

Das Aggregateteil gliedert sich in die drei Bereiche Kältemaschine, Kältespeicher und Pumpenteil. Alle Ventile, Schieber und Pumpen sind beschriftet und leicht zugänglich. 

Der professionell aufgebaute Schaltschrank beinhaltet leicht zugänglich sämtliche elektronischen und elektrischen Elemente.

Der Regler

    intelligent, universell, selbstoptimierend

Durch den Einsatz eines speziell entwickelten Reglers, der einerseits die Totzeiten durch ein mitgeführtes Streckenmodell (Lünberg-Beobachter) kompensiert und andererseits die Regelparameter während des Betriebes optimiert, kann in Verbindung mit dem Kältespeicher auch in den kritischen Phasen des Temperaturzyklus (wie dem Gefrierpunkt) eine Regelabweichung im Bereich der Messgenauigkeit des softwareseitig linearisierten PT100 Temperaturfühlers erreicht werden.

Die anwenderfreundliche, menügeführte Bedienung der Anlage erfolgt über ein extra großes, modernes farbiges Touch-Screen-Display. Die Dialoge erscheinen in Klartext und in Deutsch.
Der Temperaturverlauf kann grafisch und numerisch online dargestellt werden.

Alle relevanten Anlagenkomponenten werden vom Regler überwacht. Dazu gehören Füllstände, Verdichterdruck, Übertemperatur, Untertemperatur und Fühlerausfall.

Serienmäßig verfügt die Anlage über eine galvanisch getrennte Ethernet-Schnittstelle zur Steuerungs- und Prozessdatenübertragung, sowie einen 4-Kanal-Schreiberausgang.

Durch den eingebauten WEB Server könne Sie den Zustand der Anlage von jedem PC aus über einen WEB Browser abfragen. Ebenfalls können Sie die Temperaturverläufe der letzten Wochen grafisch darstellen lassen. Ist ihre Anlage an das Internet angeschlossen so können Sie diese Daten von jedem Punkt der Erde aus abfragen.




     Technische Daten


Elektrischer Anschluß


V/Hz


400V/3Ph/50Hz


Leistung


kW


4-6


Abmessung


cm (BxTxH)


220x80x120


Platzbedarf


cm (BxT)


350x145


Gewicht


ca. kg


560


Eine Übersicht über die gängigsten Frostprüfverfahren finden Sie hier in der Bachelorarbeit von Fabian Köppel und Wolfgang Klatt, erstellt an der OTH Regensburg 2014.

Ein Überischtsbild finden Sie hier.

Der CDF-Test  

(CEN/TS 12390-9) Zuverlässige Aussagen nach 2 Wochen

Der wichtigste Unterschied gegenüber anderen Prüfverfahren ist, dass die Probenbehälter aus Edelstahl über eine Kühlflüssigkeit von unten temperiert werden. Dies gewährleistet einen einachsigen Temperaturangriff über die Befrostungsfläche des Prüfkörpers 

Zum kapillaren Saugen und zum Frost-Tau-Wechsel werden die Proben in Edelstahlbehältern (Gastro-Norm-Behälter) aufbewahrt. Diese Behälter sind in unterschiedlichsten Teilungen erhältlich und erlauben so ein Anpassen auf die Probengröße. Die Proben ruhen in diesen Behältern auf 10 mm hohen Abstandhaltern und tauchen 5 mm in die Tausalzlösung ein.

Die Frost-Tau-Wechselbelastung erfolgt nach dem kapillaren Saugen. Ein Zyklus wird innerhalb von 12 Stunden durchlaufen. Für eine Regelprüfung sind 28 Frost-Tau-Wechsel ausreichend.

Zum Entfernen der losen Abwitterung an der Beanspruchungsfläche wird der Probenbehälter im Ultraschallbad beschallt. Die Lösung mit der Abwitterung wird in einen Filter abgegossen, getrocknet und gewogen. Dieser Wert wird ins Verhältnis zur geprüften Fläche und der Anzahl der Frost-Tau-Wechsel gesetzt. Das Ergebnis heißt CDF-Wert.

Der CIF Test
  CEN/TS 12390-9

Hier wird zusätzlich zum CFD Test (s.o.) die inner Schädigung der Probe gemessen. Hierzu wird der Probekörper vor Beginn der Frost-/Tauwechsel in ein spezielles Wasserbad gesetzt und mit 150 kHz durchschallt. Die Laufzeit des Schallsignals wird aufgezeichnet. Während der Frostwechsel wird diese Prozedur im Abstand mehrerer Tage wiederholt. Aus der Veränderung der Ultraschalllaufzeit kann auf die Veränderung des e-Moduls der Probe zurückgerechnet werden. Die relative Änderung des e-Moduls ist ein Maß für die innere Schädigung des Prüfkörpers. Es werden soviele Frost-/Tauwechsel durchgeführt, bis die Ultraschall-Laufzeit auf 80 % des Ausgangswertes abgefallen ist.

VDZ-Würfelverfahren  

CEN/TS 12390-9

Eine Anlage, mehrfacher Nutzen

Es werden spezielle Edelstahlbehälter für zwei 100 mm Würfel verwendet. Die Würfel werden von einer Salzlösung oder von Wasser bedeckt. Die Edelstahlbehälter tauchen fast ganz in die Kühlsohle ein. Dadurch kann der Temperaturverlauf unabhängig von der Auslastung wesentlich genauer als mit Klimakammern eingehalten werden.

Die Würfel werden 24 Stunden in der Prüfflüssigkeit vorgelagert und dann 100 Frost- Tauwechseln unterzogen. In der Regel dauert ein Frost-Tauwechsel 24 Stunden. Nach 10, 25, 50 75 und 100 Frost-Tau-Wechseln wird die Masse der Abwitterung bestimmt und zur Masse der Probe ins Verhältnis gesetzt.

In der Schleibinger Frostprüfanlage kann der Frost-Tauwechsel auch in 12 Stunden bei annähernd gleicher Abwitterung durchfahren werden. Dadurch ergibt sich ein enormer Zeitvorteil.


Noch wenig bekannt ist die

CEN/TR 15177 2006-06

Prüfung des Frost-Tauwiderstandes von Beton - Innere Schädigung. Auch dieses Verfahren, das weitgehend mit dem CIF Verfahren übereinstimmt, können Sie in der CDF Prüfanlage fahren. 


DIN EN 13581 Norm , 2002-12

Produkte und Systeme für den Schutz und die Instandsetzung von Betontragwerken - Prüfverfahren - Bestimmung des Masseverlustes von hydrophobiertem Beton nach der Beanspruchung durch Frost-Tausalz-Wechsel; Deutsche Fassung EN 13581:2002

ASTM C 666-2008 Teil A

Auch diesen amerikanischen Frosttest könne Sie mit der CDF Anlage fahren !

Önorn B3303 oder 23303

XF1 Widerstand

Zuschlagstest

z.B. Nach DIN 4226 und DIN 52104

Frosttest

für den Straßenbau nach den Vorschriften der Länder Sachsen, Thüringen und Hessen

Bundesanstalt für Wasserbau,  Merkblatt für die Frostprüfung von Beton Ausgabe 2012 (MFB2012)

Datenblatt zum Gerät

Aufstellempfehlungen

Video zum CDF Test

Bedienungsanleitung

Video zur Aufstellung und Installation

Anmerkung zur Berrechnung der Quantile bei der Auswertung der Abwitterung beim CDF Verfahren

Die Fa. Schleibinger liefert für den CDF-, CIF-, VDZ-Test das komplette Zubehör.

Untermenü

 

 
 

powered by CMSimple.dk - CMSimple-Styles.com